Akoya-Zuchtperlen

 Klassische Eleganz

Farbe: Creme, weiß bis silbergrau und golden mit verschiedenen Übertönen
Größe: Von 3 bis ca. 10 mm
Form: Alle; rund, barockartig, barock, tropfenförmig und Keshi
Schichtstärke: ca. 0,6 mm
Lüster/Orient: Bei Qualitätszuchtperlen feinster spiegelnder Lüster
Zuchtgebiete: Japan und China

Allgemein
Akoya Zuchtperlen sind die klassischesten aller Zuchtperlen. Sie werden fast nur in Japan mit der Perlauster "pinctada martensi" gezüchtet. Durch die steigende Nachfrage nach Perlen mit spiegelartigem Lüster verfeinerten die Japaner die Zucht dieser Perlen immer weiter. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden Akoya-Zuchtperlen kommerziell gezüchtet. Der Name Akoya-Perle hat sich daher weltweit gefestigt.
Nach 3 jähriger Anzucht sind die Austern ca. 7 cm groß, ausgewachsen und werden zur Perlzucht verwendet. Die optimale Wachstumszeit für Akoya Perlen beträgt 3 - 4 Jahre, die Perlmuttschicht beträgt dann ca. 0,9 - 1,2 mm. Japanische Akoya Perlen werden hauptsächlich in den Perlfarmen bei Mie, Ehime, Kumamoto, Oita and Nagasaki gezüchtet. Diese Perlen erreichen in der Regel eine Grösse von ca. 2 bis 10 mm, wobei Grössen zwischen 5 mm und 8 mm vorwiegend für die Herstellung von Colliers, Armbändern und Ohrringen benutzt werden. Neben Japan ist in China ein eigenständiger Industriezweig für die Züchtung von Akoya Perlen entstanden, der in den letzten Jahren dem japanischen gleichwertig geworden ist.

Geschichte der Akoya-Perlenzucht
Die Geschichte der Akoya Perlenkultivierung ist faszinierend. Die heutigen Akoya-Perlen sind das Ergebnis harter Arbeit und der Kreativität von mehreren wichtigen Personen, welche sich der Zucht von hochwertigen Perlen verschreiben haben. Die Entstehung der Akoya-Perlen wird besonders mit dem Leben eines Mannes in Verbindung gebracht: Kokichi Mikimoto.
Gegen Ende der 1800 Jahrhunderts begann Kokichi Mikimoto mit der Kultivierung von Perlen zu experimentieren. Überzeugt von der Idee runde Perlen zu züchten, arbeitete Mikimoto für Jahre daran - gewöhnlich erfolglos - Perlen von Austern zu gewinnen. Dann, 1905, nach 12 Jahren harter Arbeit und mehreren erfolglosen Versuchen, erzeugte er erfolgreich seine erste völlig runde Perle. Das Meer um die südliche Hälfte Japans ist das größte Habitat in der Welt für Akoya Austern. Hier haben im Laufe des vorigen Jahrhunderts japanische Perlenzüchter die Techniken der Perlenkultivierung zu einer hohen Kunst verfeinert - zu einem Punkt, wobei Japan als das Land gilt, wo die schönsten Perlen in der Welt gezüchtet werden. Heute züchten ungefähr zweitausend unabhängige Perlfarmer Akoyas in den Meeren Japans - große und kleine Perlfarmer wenden dieselben grundlegenden Techniken an, um diese glänzenden Tränen der Meere zur Vollkommenheit zu züchten.

Züchtung der Akoya-Perlen
Damit man Perlen züchten kann, benötigt man zuerst Babyaustern, daraus erfolgt dann die Züchtung zur Mutterauster. Auch Kreuzungen zwischen verschiedenen Muscheln sind möglich. Haben die Austern nach drei Jahren eine bestimmte Größe erreicht und sind kräftig genug, dann sind sie zur Operation, d.h. zur Einpflanzung eines Kerns (Nucleus) und somit zur Züchtung, bereit. Im Alter von drei Jahren kann die Operation durchgeführt werden. Von einer erfahrenen Operateurin oder Operateur wird ihnen ein gedrechstelter Kern (Nucleus) aus einer Süßwassermuschel eingesetzt. Nach der Operation brauchen die Austern Ruhe und Erholung. In den vielen kleinen Buchten Japans können sie diese finden, wobei eine ständige Betreuung notwendig ist. Besondere Vorkehrungen müssen bei Algen- und Taifungefahr getroffen werden. Nach Ankündigung eines solchen Ereignisses müssen die Muschelbänke mit Schiffen in sichere Gewässer gebracht werden. Während der ein- bis dreijährigen Zuchtdauer müssen die Austern nach einer bestimmten Zeit aus dem Meerwasser genommen werden. Sie müssen von den vielen Algen und anderen Absonderungen, die sich an der Muschel außen annähren, befreit werden. Das ist notwendig, damit sie genügend Kraft besitzen eine Zuchtperle wachsen zu lassen. Anschließend werden sie wieder im Meerwasser ausgesetzt. Nach der erfolgreich Ernte werden die Zuchtperlen gereinigt, oft auch gebleicht und sortiert (Paare, Schnüre usw.). Versteigerungen finden meist in der japanischen Stadt Kobe (Pearl City) statt. Um Akoya Perlen zu produzieren, wird in die Perlmuschel ein runder Kern aus Perlmutt und ein winziges Stückchen Mantelgewebe einer fremden Muschel eingepflanzt. Dieser Perlmuttkern ist genormt, je nach Größe dieses Kerns werden in die Perlmuschel 1 bis 4 Kerne eingesetzt.
Nach dieser „Operation“ werden die Perlmuscheln heute durchschnittlich 10–18 Monate bei kontinuierlicher Pflege durch die Perlenfarmer im Meerwasser gelagert. In dieser Zeit bildet die Perlmuschel um den eingepflanzten Fremdkörper eine Perlmuttschicht. Je nach Größe des Kerns und Belassens der Muschel im Meerwasser enstehen Akoya Perlen in unterschiedlichen Größen, Formen und Qualitäten. Nur ein geringer Prozentsatz dieser Muscheln produziert perfekt runde Perlen mit hervorragendem Lüster. Runde Akoya Perlen mit einem Durchmesser ab 9 mm sind besonders begehrt, da sie sehr schwer zu züchten sind. Häufig entstehen aber auch unrunde Akoya Perlen, die als unrund, semibarock oder barock bezeichnet werden.

 

 

Klassifikation und Qualität
Die Qualitätsbestimmung von Akoya-Perlen beruht auf der Klassifizierung ihres Größe, Form, Farbe, Lüster, Oberfläche, Schichtdicke und Zusammenstellung von Perlen. Die Bewertungsfaktoren Größe und Farbe spielen dabei eine untergeordnete Rolle, da sie nicht als Maßstab herangezogen werden können. Bis heute gibt es allerdings kein einheitlich anerkanntes Bewertungssystem für Perlen, jedoch wird häufig auf das Bewertungssystem des GIA (Gemological Institute of America) zurückgegriffen. Das GIA-System klassifiziert Akoya-Zuchtperlen in die Klassen: A, A+, AA, AA+ und AAA.

AAA: Perfekt rund, exzellenter Lüster, Schichtdicke mindestens 0,7mm oder größer, 95% frei von Wachstumsmerkmalen, hervorragende Zusammenstellung der Perlen.
AA+: Perfekt rund, exzellenter Lüster, Schichtdicke mindestens 0,5mm, 90% frei von Wachstumsmerkmalen, hervorragende Zusammenstellung.
AA: Fast rund, sehr guter Lüster, Schichtdicke mindestens 0,35mm, 80% frei von Wachstumsmerkmalen, sehr gute Zusammenstellung.
A+: Unrund bis fast rund, guter Lüster, Schichtdicke mindestens 0,2mm, 70% frei von Wachstumsmerkmalen, gute Zusammenstellung.
A: Unrund bis fast rund, wenig bis guter Lüster, weniger als 0,2mm Schichtdicke, 60% frei von Wachstumsmerkmalen, gute Zusammenstellung.

Form und Farbe
Akoya-Zuchtperlen zeigen in den Topqualitäten den schönsten Lüster. Die Körper- und Überfarbe bei losen, geknüpften und gefädelten Perlen (Zuchtperlen) lässt sich am deutlichsten bei einem Graduierlicht (Tageslichtlampe) erkennen. Naturfarben sind weiß, creme bis silberweiß und champagner bis golden . Oberflächenverschönerungen oder Veredelungen in Bezug auf die Farbe (z.B. Grau und Schwarz), werden bei Akoya-Zuchtperlen zur Farbveränderung dann unternommen, wenn der Markt Bedarf hat. Solche Zuchtperlen müssen als behandelt bezeichnet werden.

Größe
Durch ihren Spiegelglanz sind Akoya-Zuchtperlen sehr beliebt und werden von 3 bis 10 mm groß. Ihre durchschnittliche Größe liegt jedoch bei 5 bis 8 mm. Als absolut selten gelten Akoyaperlen mit einer Grösse von 9-10 mm.

Oberfläche
Im Idealfall ohne Unebenheiten. Weiße Flecken oder Streifen entstehen durch Krankheit der Auster (abgestorbene Epithelzellen). Grobe Wachstumsmerkmale entstehen meist bei kurzer Wachstumsdauer (z.B. dünne Beschichtung). Auch Wasserverschmutzungen oder andere Verunreinigungen, die in das Zuchtgebiet eindringen, können Schäden verursachen.

Tipps zum Akoya-Perlenkauf
Für uns ist der Lüster einer Perle das wichtigste Qualitäts-Kriterium. Um Perlen beurteilen zu können, raten wir Ihnen die Perlen von einer gewissen Distanz (z.B. vor dem Spiegel) und nicht aus nächster Nähe zu betrachten. So können Sie am besten den Lüster einer Perle beurteilen. Das nächste wichtigste Qualitätskriterium ist für uns die Form und Größe der Perlen. Runde Perlen mit schönem Lüster sind allerdings extrem teuer. Falls Sie sich perfekt runde Perlen mit hohem Lüster nicht leisten können, empfehlen wir Ihnen Perlen in einer weniger teuren Form und Größe zu wählen, bevor Sie Perlen mit mattem Lüster den Vorzug geben. Oberflächenbeschaffenheit bewerten wir mit 30%; Lüster mit 70% der Gesamtqualität einer Perle. Kleine Unreinheiten & Wachstumsmerkmale sehen wir nicht als Mangel, sondern als Ausdruck der individuellen Schönheit einer Perle. Natur ist nie perfekt & sollte es auch nicht sein. Leider müssen wir zunehmend feststellen, daß Erwartungen von Käufern bezüglich Zuchtperlen oft nicht der Realität entsprechen & perfekt runde Perlen ohne jeglichen Makel für Preise erwartet werden, die absolut unrealistisch sind & den Wert der Perlen in keinem Maße wiederspiegeln. Jeder der eine perfekte Perle erwartet bzw. möchte, raten wir zum Kauf von Imitationen, welche perfekt maschinell hergestellt werden können.

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