Südseeperlen

 Südseeperlen sind die Königinnen der Perlen

Farbe: Weiß, silbrig, champagner, gold mit verschiedenen Übertönen
Größe: Von 7 bis ca. 23 mm
Form: Rund, semi-rund, button, barock, tropfenförmig, ringförmig und Keshi
Schichtstärke: Bis zu 2-3 mm
Lüster / Orient: Mondscheinartig bis feinste silber-gelb-goldene Farbnuancen
Zuchtgebiete: Australien, Malaysia, Burma, Indonesien, Philippinen

Allgemeine Information zu Südseeperlen

Südseeperlen sind die grössten aller Perlenarten und werden deshalb auch als die Königinnen der Perlen bezeichnet. Sie erreichen normalerweise Durchmesser von 8 mm bis etwa 17 mm. Ganz selten entdecken die Züchter auch grössere Exemplare. Drei bis vier Jahre müssen die Austern behutsam aufgezogen und sorgfältig gepflegt werden. Von insgesamt hundert aufgezogenen Austern liefern nur etwa dreißig davon verwertbare Perlen. Und aus diesen dreissig Austern können die Züchter nur in einer oder zwei Muscheln Perlen von makelloser Qualität gewinnen. Grosse prächtige und ebenmässige Südseeperlen von höchster Qualität sind daher sehr selten, äußerst gesucht und sehr wertvoll. Südsee-Zuchtperlen umfassen eine extrem weite Skala von Farbtönungen und -Schattierungen: Von silberfarbenem Weiss bis zu purem Gold mit Schattierungen von Rosa, Creme, Champagner, Grün, Blau und Gelb.
Perlenschmuck aus SüdseeperlenDiese Vielfalt trägt sehr viel zur Wertschätzung bei. Es gibt sie als runde und auch barocke Formen in verschiedensten Ausprägungen. Südsee-Zuchtperlen werden überwiegend in der Auster "pinctada maxima", welche in den Meeren von Nordaustralien über Malaysia, die Philippinen bis Thailand und Myanmar beiheimatet ist, gezüchtet. Diese Auster kann bis zu 30 cm gross und annähernd 6 kg schwer werden. Aufgrund dieser Grösse und der deutlich dickeren Perlmuttschicht-Bildung kommt es zu den attraktiv grossen Perlen. In den nördlichen dieser Zuchtgebiete herrschen eher gelbliche bis goldene Farbtöne vor, während im südlichen Bereich die Farben mehr zu weiss bis silbrigweiss neigen.

Geschichte der Zucht von Südseeperlen

Südseeperlen sind der "Rolls-Royce" unter den Zuchtperlen - die seltensten und kostspieligsten Perlen. Kultiviert in den Wässern von Australien, Indonesien, den Philippinen, Myanmar, Indonesien und Thailand reicht das Vermächtnis der Südseeperle Tausende von Jahren zurück, als frühe australische Einwohner an übernatürliche Kräfte in diesem Juwel glaubten.
Halskette aus SüdseeperlenDiese Ureinwohner fanden die Südseeperlen in Austernschalen und verwendeten sie nicht nur als Schmuckelemente für ihre Stammeskostüme, sondern betrieben auch Handel im Austausch gegen Nahrung und Werkzeuge. Es dauerte allerdings bis zum 17. Jahrhundert, nachdem europäische Forscher im Süd-Pazifik angelangt waren, daß diese einmaligen Perlen eine globale Nachfrage entwickelten. Diese Nachfrage war so extrem, daß die Austern der Südseeperlen im 17. und 18. Jahrhundert beinahe vom Aussteben bedroht waren. Anfang des 20. Jahrhunderts waren dann ungefähr 400 Segelboote und 3500 Taucher (und das nur in Australien) speziell damit beschäftigt, nach diesen seltenen Perlen Ausschau zu halten.
Es war auch zu dieser Zeit, als die neuesten Technologien in der Perlenaufzucht von Japan exportiert wurden mit der Folge, dass Perlzucht-Aktivitäten auch im Süd-Pazifik starteten. In den folgenden Jahrzehnten begann dann durch die Expansion der Perlfarmer die Kultivierung der Südseeperle als Zuchtperle. 10% des gesamen globalen Perlenhandels (nach Geldwert) fallen heute auf Südsee-Perlen.

Züchtung der Südseeperlen

Südseeperlen formen sich sich in der weiß- oder goldlippigen Auster "Pinctada Maxima". Da die meisten Südsee-Perlen von diesen wilden, handverlesenen Austern gezüchtet werden, wurden strikte Quoten eingerichtet, um einen Raubbau zu verhindern. Perlentaucher suchen in einer Tiefe von 10 bis 80 Metern nach gesunden und reifen Austern, um die Südsee-Perlen heranzuziehen. Obwohl heutzutage die meisten Taucher über moderne Ausrüstung verfügen, werden zum Beispiel auf den Philippinen die Austern immer noch von "traditionellen" Tauchern ohne irgendeine spezielle Ausrüstung gesammelt. Südsee-Perlen mit Zuchtkern werden in isolierten Buchten vom reinsten Wasser aufgezogen, weit entfernt von Industriegebieten. Nach 3 oder 4 Monaten wird ein Röntgenbild von jeder Auster gemacht, um zu bestätigen, daß der Kern von der Auster nicht abgestoßen wurde. Nach erfolgter Bestätigung kommen die Austern zurück ins Meer, um die Zucht für weitere 2-3 Jahre fotzusetzen. Durch die lange 2-3 jährige Zuchtperiode entwickeln Südsee-Perlen eine außergewöhnlich dicke Perlmuttschicht (von 2 bis 6 Millimetern).
Perlenkette aus SüdseeperlenBei der Herausnahme der Südseeperle aus der Auster gehen Techniker mit besonderer Sorgfalt vor, um sie nicht zu beschädigen. Wenn die Auster gesund ist, wird wieder ein neuer Kern implantiert - ein Prozeß, der bis zu 4 Mal für eine einzelne Auster wiederholt werden kann. Feine Südsee-Zuchtperlen sehen genauso aus wie Naturperlen. Man kann den Unterschied nur per Röntgenstrahl erkennen. Die meisten Südsee- Perlen werden deswegen nicht behandelt, nicht gefärbt oder auf irgendeine Weise verbessert. Sie werden nur gereinigt und ganz leicht poliert, um ihre natürliche Schönheit zu betonen.

Klassifikation und Qualität

Durch ihre Seltenheit, ihrer enormen Größe und ihrem seidigen Lüster werden Südsee-Perlen in den höchsten Preisen gehandelt und von Schmuckkennern regelrecht gepriesen. Südsee-Perlen sind aus zwei wichtigen Gründen extrem selten: Zum einen ist die Pinctada Maxima Auster eine wilde Spezies, so dass man sich deren Anzahl, die verfügbar sind für die Zucht, nie sicher sein darf. Zum anderen ist der Zeitraum der Zucht sehr lang und grundsätzlich nimmt die Wahrscheinlichkeit bei allen Perlenarten zu, dass die Perle fehlerhaft wird, je länger sie in der Auster ist. Deswegen sind große, runde, nicht fehlerhafte Perlen immer extrem selten. Bei den Perlenzüchtern und Auktionsgruppen erfolgt die technische Klassifikation einzig nach Durchmesser, Form und Qualität. Bei der Auswahl und Bewertung auf Handelsebene spielen natürlich zusätzliche Kriterien eine Rolle, wie z. B:

 

  • Geschmack und Vorlieben der Perlenkäufer
  • Seltenheit bestimmter Kategorien von Perlen
  • Ziel-Land und Bestimmung für Schmuckzwecke.

Was den Durchmesser, die Form und die Farbschattierungen betrifft, so ist der Geschmack der Perlenkäufer je nach Land und Trend unterschiedlich. So sind in Japan und in den USA starke Durchmesser, runde Form und Farbschattierungen von champagner bis gold beliebt, während in Europa kleinere Durchmesser, die runde oder barocke Form und weiße bis silbrige Farbnuancen mehr gefragt sind. Die seltensten Kategorien von Südseeperlen, Perlen mit großem Durchmesser und nahezu perfekt runder Form und Tropfen sind natürlich am kostbarsten, was sich auch im Preis widerspiegelt.

Form der Südseeperlen

Durch die Vielfalt an Formen, welche bei den Südseeperlen vorkommen, ist es wichtig zu erklären, wie die Form den Wert beeinflußt. Runde Perlen sind die wertvollsten, wohingegen ringförmige-Perlen am am wenigsten wertvoll sind. Die Form einer Perle beeinflußt allerdings ihre Schönheit nicht, sie beeinflußt unter anderen Faktoren nur ihren Preis. Runde Perlen machen weniger als 5% aller Perlen aus, welche weltweit gezüchtet werden. Als Beispiel: Ein Perlenzüchter benötigt 6 Jahre, 100 Techniker und 100 Austern um eine perfekt runde Perle zu züchten. Südsee-Perlen können in allen möglichen Formen gefunden werden und sind alle auf ihre eigene Art und Weise sehr schön: rund, tropfenförmig, knopfförmig, oval, halbrund, gerillt, oder auch barock oder semi-barock. Traditionell sind die runden und tropfenförmigen Südseeperlen die teuersten, aber die Wahl der Form ist natürlich Geschmackssache.

Verschiedene Formen der Südseeperlen

Farbe

Es gibt Südseeperlen in einer Vielzahl von Farben, aber typischerweise sind sie weiß, silber/weiß, rosa oder goldfarben. Südsee-Perlen aus Australien sind normalerweise immer weiß, während sie von den Philippinen und aus Indonesien mehr cremiger und goldenfarbiger sind.

Farben
Verschiedene Farben der Südseeperlen

Herkunft
Herkunftsländer der Südseeperlen

Größe der Südseeperlen 

Südseeperlen sind unter den Größten von allen Arten von Salzwasser-Zuchtperlen und werden von 7 bis 23 Millimeter groß. Ihre durchschnittliche Größe ist 11-14 Millimeter. Südseeperlen werden auch in kleineren Größen gefunden (zwischen 2 und 8 Millimetern). Perlen dieser Größe sind üblicherweise sehr barocke Keshi-Perlen, eine sehr seltene Art aufgebaut aus einer einzigen Perlmuttschicht ohne einen Kern.

Oberfläche

Die Oberflächenqualität bezieht sich auf die Menge und die Art von Unreinheiten, die auf der Außenseite einer Perle erscheinen. Da Südseeperlen Naturprodukte sind, sind sie in den allerseltensten Fällen komplett frei von Wachstumsmerkmalen. Diese degradieren daher auch meistens nicht den Wert oder die Schönheit der Südsee-Perlen. Durch den außerordentlich langen Kultiveriungszeitraum sind absolut tadellose Südseeperlen extrem selten. Um Südsee-Perlen bezüglich Oberflächenbeschaffenheit klassifizieren zu können, haben Züchter & Händler einen Standard zur Graduierung von Tahitiperlen entwickelt. Dieses Abstufungssystem folgt der folgenden Nomenklatur: A-Qualität, B-Qualität, C-Qualität und D-Qualität. Diese Nomenklatur ist gänzlich verschieden von der Akoya-Zuchtperlenbewertung von AAA, AA, A+ und A, da bei Südseeperlen nur die Oberflächenbeschaffenheit und nicht der Lüster durch diese Nomenklatur bewertet wird.

Qualität A: Perlen von überragender Qualität, die keine Oberflächendefekte oder allenfalls einige Unregelmäßigkeiten, die zu weniger als 10% auf der Oberfläche sichtbar sind.
Qualität B: Perlen mit einigen sichtbaren Oberflächendefekten, die weniger als ein Drittel der Perle ausmachen.
Qualität C: Perlen mit einigen sichtbaren Oberflächendefekten, die weniger als zwei Drittel der Perle ausmachen.
Qualität D: Perlen mit einigen sichtbaren Oberflächendefekten, die mehr als zwei Drittel der Perle ausmachen.

Verschiedene Qualitäten der Südseeperlen

Tipps zum Kauf von Südseeperlen

Für uns ist der Lüster einer Perle das wichtigste Qualitäts-Kriterium. Um Perlen beurteilen zu können, raten wir Ihnen die Perlen von einer gewissen Distanz (z.B. vor dem Spiegel) und nicht aus nächster Nähe zu betrachten. So können Sie am besten den Lüster einer Perle beurteilen. Das nächste wichtigste Qualitätskriterium ist für uns die Form und Größe der Perlen. Runde Perlen mit schönem Lüster sind allerdings extrem teuer. Falls Sie sich perfekt runde Perlen mit hohem Lüster nicht leisten können, empfehlen wir Ihnen Perlen in einer weniger teuren Form und Größe zu wählen, bevor Sie Perlen mit mattem Lüster den Vorzug geben. Oberflächenbeschaffenheit bewerten wir mit 30%; Lüster mit 70% der Gesamtqualität einer Perle. Kleine Unreinheiten und Wachstumsmerkmale sehen wir nicht als Mangel, sondern als Ausdruck der individuellen Schönheit einer Perle. Natur ist nie perfekt und sollte es auch nicht sein. Leider müssen wir zunehmend feststellen, daß Erwartungen von Käufern bezüglich Zuchtperlen oft nicht der Realität entsprechen und perfekt runde Perlen ohne jeglichen Makel für Preise erwartet werden, die absolut unrealistisch sind und den Wert der Perlen in keinem Maße wiederspiegeln. Jeder der eine perfekte Perle erwartet bzw. möchte, raten wir zum Kauf von Imitationen, welche perfekt maschinell hergestellt werden können.

Wichtige Anmerkung zu unseren Südseeperlen!

Wir importieren Südseeperlen von Australien und Indonesien. Von den Zuchtverbänden dieser Länder wurden detaillierte Richtlinien hinsichtlich der Zucht und des Exports von Südsee-Zuchtperlen erlassen. Sämtliche für den Export vorgesehene Südseeperlen unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle in Bezug auf Oberflaechenmerkmale und Schichtdicke. So wird jede einzelne Perle vor dem Export geröngt und nur Perlen mit einer ausreichend dicken Permuttschicht werden zum Export zugelassen. Perlen die diese Kriterien nicht erfuellen, werden von den Behoerden sofort aus dem Handel genommen und zerstoert. Dazu ist anzumerken, daß die geringste zulässige Schichtdicke 0,8 mm über 80% der Perle verteilt betragen muss.

Perlenschmuck aus SüdseeperlenBei unseren Südseeperlen handelt es sich stets um Naturprodukte, die ungefärbt und keiner chemischen Behandlung unterzogen wurden. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass Südsee-Perlen aus Hongkong und Japan auf dem Markt sind, die nachtraeglich gefärbt wurden, um die Farbintensitaet zu erhoehen und/oder chemisch behandelt sind, d.h. abgeschaelt werden, um eventuelle Oberflaechen-unreinheiten zu kaschieren (dabei verringert sich die Perlmutt-Schicht teilweise betraechtlich, so dass die Perlen keinen dauerhaften Luester haben werden, da nach einigen Jahren die Perlmuttschicht ganz abfallen kann und somit nur noch der Zuchtkern vorhanden ist). Solche Perlen sind leicht mit den natuerlichen Südsee-Zuchtperlen zu verwechseln. Es handelt sich hier aber um minderwertige Ware.
Ferner finden sich chinesische Süßwasser-Perlen im Handel die den echten Südseeperlen zum Verwechseln ähnlich sind und nur von geschuktem Fachpersonal auseinander gehalten werden kann. Um so bedeutender ist somit das Vertrauen, das Sie ihrem Perlenlieferanten entgegenbringen.

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